Zu hohe Einschnitte bei der Photovoltaik-Förderung
29.01.2010
Die Bundesregierung will die Vergütung für Solarstromanlagen noch in diesem Jahr generell um 15 Prozent zusätzlich kürzen. Agenturberichten zufolge soll diese Änderung für Dachanlagen zum 1. April und für Anlagen auf Freiflächen zum 1. Juli in Kraft treten, wie Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) in Berlin angekündigt habe. In den kommenden Jahren soll sich die Förderung an dem Markterfolg der Solarbranche ausrichten. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) warnt eindringlich vor einer Insolvenzwelle in der Zukunftsbranche Photovoltaik und dem Verlust zehntausender Arbeitsplätze, sollten die nun vom Bundesumweltminister vorgestellten drastischen Kürzungen bei der Solarförderung in den nächsten Wochen umgesetzt werden. Eine Nachbesserung der Ministerpläne sei unverzichtbar. Auch der NABU warnt vor den Konsequenzen für den deutschen Photovoltaik-Markt. Es sei richtig, dass die Vergütungssätze für Solarstrom im Erneuerbare-Energien-Gesetz den gesunkenen Preisen für Photovoltaik-Anlagen angepasst werden müssen, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Doch kämen die geplanten Einschnitte zu plötzlich und seien zu hoch.













