News

Vom Staat gibt es Geld für eine moderne Heizungsanlage

Im Oktober letzten Jahres trat die neue Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) in Kraft. Seitdem gelten für Neubau und Altbestand strengere Grenzwerte. Viele Hausbesitzer müssen nachrüsten. Wer in erneuerbare Energien investiert, wird bezuschusst. Allein für die Sanierung älterer Bauten stehen bis zu 1,4 Milliarden Euro jährlich zur Verfügung. Das Förderprogramm soll bis 2012 laufen. Schlechte Dämmung, veraltete Fenster und überholte Heiztechnik sind die Hauptursachen für einen zu hohen Energieverbrauch. Der Gesetzgeber schreibt deshalb für Neubauten und zu sanierende Altbauten den verstärkten Einsatz regenerativer Energien und mehr Wärmeschutz vor. Damit soll der CO2-Ausstoß bis 2020 im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent reduziert werden.


Neubau: Seit Oktober 2009 sind Bauherrn verpflichtet, die für Heizung und Warmwasser benötigte Energie anteilig aus erneuerbaren Energien wie Solaranlagen, Pelletheizungen oder Wärmepumpen zu gewinnen. Es gelten strengere Energieeffizienzklassen. Start ist bei Klasse 55 (Neubau), Ende bei Klasse 130 (Sanieren). Je niedriger, umso sparsamer und desto höher die Förderung.


Ältere Bauten: Bis Ende 2011 müssen alle unbeheizten Dachräume, die nicht begehbar, aber zugänglich sind, gedämmt werden. Nachtstromspeicheröfen werden vom Jahr 2020 an schrittweise außer Betrieb genommen. Alle Heizungs- und Warmwasserleitungen sowie deren Armaturen in unbeheizten Räumen sind zu dämmen. Alte Heizkessel, die vor 1978 aufgestellt wurden, dürfen nicht mehr betrieben werden. Vermieter und Verkäufer von Altbauten, die nach 1965 gebaut wurden, müssen Käufern und Mietern einen Energieausweis vorlegen. Bei der Modernisierung von Altbauten mit größeren baulichen Änderungen an der Gebäudehülle muss ein energetischer Neubaustandard erreicht werden. Der Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser soll um 30 Prozent gegenüber bisher gesenkt werden. Auch Einzelmaßnahmen an Fassade, Fenster oder Dach müssen seit Oktober höherwertiger ausgeführt werden.


Detaillierte Informationen über mögliche Förderungen bekommen Sie in unserer Online-Fördermittelauskunft

Zurück

 
Beliebte Seiten und Produkte